Prof. Regine Kollek

Welche Folgen hat Personalisierte Medizin für den Patienten?

Prof. Regine Kollek Foto: Biogum

Prof. Regine Kollek Foto: Biogum

Sind wir zu euphorisch bei unseren Erwartungen an die Personalisierte Medizin? Dieser Frage stellt sich Regine Kollek in einer Podiumsdiskussion. Sie ist Professorin für Technologiefolgenabschätzung und eine der renommiertesten Expertinnen für Bioethik in Deutschland.

Kollek ist seit Oktober 1995 Professorin für Technologiefolgenabschätzung der modernen Biotechnologie in der Medizin im Forschungsschwerpunkt Biotechnik, Gesellschaft und Umwelt (Biogum) der Universität Hamburg.

Sie erforscht und bewertet, welche Risiken moderne Gen- und Biotechniken in Medizin und Neurowissenschaften haben können. Einer der Schwerpunkte ihrer Arbeit ist die Reproduktionsmedizin. Auch Aspekte des Datenschutzes, die im Zuge von Genomsequenzierungen immer relevanter werden, gehören dazu. Von 2008 bis 2012 war Kollek Mitglied im Deutschen Ethikrat. Vom Bundeskabinett wurde sie ins Internationale Bioethik-Komitee der Unesco berufen, wo sie von 2002 bis 2009 vertreten war. Die Möglichkeiten und Grenzen der Gentherapie wird sie bei den „Tauchgängen in die Wissenschaft“ gemeinsam mit anderen Referenten im Rahmen einer Podiumsdiskussion ausloten.

Kollek hat Biologie und Chemie in Braunschweig, Paris und Würzburg studiert. Sie arbeitete von 1985 bis 1987 im wissenschaftlichen Stab der Enquetekommission „Chancen und Risiken der Gentechnologie“ des Deutschen Bundestages mit. Danach war sie am Freiburger Institut für angewandte Ökologie und als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Hamburger Institut für Sozialforschung tätig.