Lieber dement als bestrahlt?

Die Zeit, 15. November 2012

Eine bestimmte Variante von Alzheimer ist erblich: Wer eine entsprechende Veränderung in seinen Genen aufweist, wird die Krankheit auf jeden Fall bekommen. Mit neuen Medikamenten könnte einem Ausbruch eventuell vorgebeugt werden. Doch Forscher aus Tübingen, die dieser Frage nachgehen wollen, dürfen ihre Studie nicht durchführen. Um die mögliche Wirkung eines Medikaments im Hirn zu messen, müssten die Probanden regelmäßig einer geringen Strahlenbelastung ausgesetzt werden – und würden dabei im Verlauf der Studie eine unzulässig hohe Dosis abbekommen. Josephina Maier zeigt in ihrem Beitrag die Schwäche der Strahlenschutzregelung auf, und das Dilemma, in das sie Wissenschaftler und Betroffene bringt.

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