Andrea Hahne

Welche Beratung brauchen Betroffene?

Andrea Hahne Foto: Dominik Asbach

Ein Gentest kann schockierende Diagnosen mit sich bringen. Eine Erbkrankheit, die womöglich die gesamte Familie betrifft. Oder ein sehr hohes Risiko für Krebs. Andrea Hahne legt dar, welche Beratung und Betreuung für Betroffene ideal ist und welche Problemfelder in der Betreuung existieren.

Im „Tauchgänge“-Seminar in Stuttgart wird Hahne an der Podiumsdiskussion mit dem Titel „Prädiktive genetische Diagnostik und die Rolle des Patienten“ teilnehmen. Hahne ist seit 2010 Vorstandsvorsitzende des „BRCA-Netzwerks – Hilfe bei familiärem Brust- und Eierstockkrebs e. V.“ Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die Kommunikation mit Tumorpatienten und ihren Angehörigen sowie deren Interessenvertretung.

Nach ihrer Ausbildung zur Kinderkrankenschwester war Hahne von 1989 bis 1995 in der neonatologischen Intensivpflege an der Universitätsklinik Göttingen tätig. Ihr Studium der Angewandten Gesundheitswissenschaften an der Fachhochschule Magdeburg-Stendal (2003 bis 2006) schloss sie als Gesundheitsmanagerin ab. Beruflich leitet Hahne seit 2008 die von ihr gegründete psychosoziale Krebsberatungsstelle „ANI-CA“ in Hameln-Pyrmont.

Die ehemalige Brustkrebspatientin ist in verschiedenen Funktionen ehrenamtlich engagiert, beispielsweise in der Deutschen Krebsgesellschaft, der Landesarbeitsgemeinschaft Niedersächsischer Krebsberatungsstellen, der Deutschen Gesellschaft für Senologie und der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Psychosoziale Onkologie.