Prof. Peter Propping

Was ist Prädiktive genetische Diagnostik?

Peter Propping Foto: Leopoldina

Wie funktioniert Prädiktive genetische Diagnostik? Welche Möglichkeiten und Risiken sind damit verbunden und wie muss die Methode von anderen Begriffen wie Präimplantationsdiagnostik, Pränataldiagnostik oder Personalisierter Medizin abgegrenzt werden? Peter Propping geht diesen Fragen in einer Dinner Speech nach.

Propping gehört seit 2010 dem Präsidium der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina an. Unter seiner Federführung wurde die Stellungnahme „Prädiktive genetische Diagnostik als Instrument der Krankheitsprävention“ erarbeitet. Von 2006 bis 2008 war er Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik. Seit 2010 ist er stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Krebshilfe.

Propping studierte Humanmedizin in Berlin, seit 1995 ist er Facharzt für Humangenetik. Von 1984 bis 2008 war er Professor für Humangenetik und Direktor des Instituts für Humangenetik an der Universität Bonn, das er in dieser Zeit zu einem international sichtbaren Standort der Analyse genetisch komplexer Krankheiten formte. Seit 2008 ist Propping dort als Seniorprofessor für Humangenetik tätig.

Im Seminar in Stuttgart wird Propping in seiner Dinner Speech darlegen, wie sich die medizinische Forschung seit der ersten Totalsequenzierung des menschlichen Genoms entwickelt hat und welche Möglichkeiten die Prädiktive genetische Diagnostik mittlerweile bietet. Er wird dabei auch aufzeigen, wie sich Prädiktive genetische Diagnostik von pränataler Diagnostik, Präimplantationsdiagnostik und Personalisierter Medizin unterscheidet. Zudem wird sich Propping als Experte an der Podiumsdiskussion „Prädiktive genetische Diagnostik und die Rolle des Patienten“ beteiligen.