Prof. Detlev Drenckhahn

Welchen Einfluss hat die Landnutzung auf den Klimawandel?

Detlev Drenckhahn Foto: WWF

Detlev Drenckhahn Foto: WWF

Aus seiner Begeisterung für das Wattenmeer und die Vogelwelt wurde bei Detlev Drenckhahn ein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement für Natur- und Umweltschutz. In den „Tauchgängen in die Wissenschaft“ spricht der Präsident des WWF Deutschland über den Zusammenhang von Landnutzung und CO2-Ausstoß.

Der Mediziner ist Emeritus des Lehrstuhls für Anatomie & Zellbiologie der Universität Würzburg. In den 1970er Jahren setzte er sich an die Spitze einer nationalen Bewegung zum Schutz des Wattenmeeres, die maßgeblich zur Einrichtung des Nationalparks Wattenmeer beitrug. Schon seit den 1980er Jahren engagiert er sich im WWF Deutschland, zunächst im wissenschaftlichen Beirat, seit 2005 als Präsident. Auch im Internationalen WWF Council ist er vertreten.

Daneben ist Drenckhahn Senator der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und dort Sprecher der wissenschaftlichen Kommission „Klima, Energie, Umwelt“. 2009 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt.

Im Seminar der „Tauchgänge in die Wissenschaft“ wird er auf aktuelle Fragen der Landnutzung eingehen und dabei zwei der wichtigsten Ursachen des Klimawandels vorstellen: Treibhausgasemissionen aus Entwaldung und Landwirtschaft.