Prof. Georg Ruhrmann

Was sollten Journalisten über Risikokommunikation wissen?

Georg Ruhrmann

Georg Ruhrmann

Wie gehen Medien mit wissenschaftlicher Unsicherheit um? Wie schätzen sie Risiken ein und wie berichten sie darüber? Diese Fragen diskutieren die Teilnehmer der „Tauchgänge in die Wissenschaft“ in einem Workshop zur Risikokommunikation mit Georg Ruhrmann.

Ruhrmann ist Inhaber des Lehrstuhls für „Grundlagen der medialen Kommunikation und der Medienwirkung“ an der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Risikoforschung und Wissenschaftskommunikation zählen zu den Schwerpunkten seiner Arbeit. Im Jahr 2010 wurde er in die Kommission für „Risikoforschung und -wahrnehmung“ des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), Berlin, berufen. Seit 2009 leitet er Forschungsprojekte im Schwerpunktprogramm „Wissenschaft und Öffentlichkeit“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Mit Beispielen aus der Praxis wird er im Workshop gemeinsam mit weiteren Referenten erklären, welche Kategorien bei der Risikokommunikation entscheidend sein können: Ist die drohende Gefahr räumlich und zeitlich nahe oder weit entfernt? Ist sie abstrakt oder konkret, sichtbar oder unsichtbar? Zudem wird er erläutern, wie Medien mit der Tatsache umgehen sollten, dass wissenschaftliche Erkenntnisse stets nur vorläufig sein können – und wie man diese Unsicherheit seriös kommunizieren kann.