Antworten auf den Klimawandel. Forschung für eine nachhaltige Energieversorgung

Jahrhundertflut, Ozonloch, Gletscherschmelze – der Klimawandel und seine Auswirkungen prägen immer wieder die Schlagzeilen. Wer die globale Erwärmung bremsen will, muss auf eine nachhaltige Energieversorgung setzen und weltweit CO2 vermeiden. Erneuerbare Energien können dabei eine entscheidende Rolle spielen. Bis 2050 sollen sie in Deutschland den überwiegenden Teil des Energiebedarfs decken.

Dazu müssen Lösungen gefunden werden, die finanzierbar und sicher sind. In den Seminaren der „Tauchgänge in die Wissenschaft“ erfahren Journalisten, welchen Beitrag die Forschung dabei leisten kann. Dabei geht es einerseits um die Grundlagen des Klimawandels. Wie, wann und wo wirkt er sich aus und wie kann er beeinflusst werden? Wie entstehen Klimamodelle und wie zuverlässig sind sie? Wie hängt der Klimawandel mit unserer Lebensweise und unseren Wertvorstellungen, der Welternährung oder dem Artensterben zusammen? Diese Fragen werden im Journalistenkolleg beantwortet.

Zum anderen werden die Herausforderungen beim Umstieg auf erneuerbare Energien beleuchtet. Welche Technologien stehen dafür zur Verfügung? Wie können Solarzellen, Windkraftanlagen, Speichertechnologien und Netze optimiert werden? Auch andere Möglichkeiten zur CO2-Vermeidung werden thematisiert, beispielsweise klimafreundliches Bauen oder die Potenziale und Risiken neuer Methoden wie Fracking oder CO2-Sequestrierung.

Die Auswirkungen des Klimawandels, der Ausbau erneuerbarer Energien und der Fokus auf nachhaltiges Leben und Wirtschaften haben eine hohe gesellschaftliche Relevanz und werden auch in den kommenden Jahren die öffentliche Debatte prägen. Im Journalistenkolleg „Tauchgänge in die Wissenschaft“ bieten die Robert Bosch Stiftung und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina Wissen aus erster Hand zu diesen Zukunftsthemen.