Wie laut darf Forschung sein?

Hamburger Abendblatt, 19. Dezember 2013

Forschungseinrichtungen konkurrieren um Aufmerksamkeit. Das kann dazu führen, dass Ergebnisse übertrieben spektakulär dargestellt werden und beispielsweise Patienten sofort auf eine neue Therapie hoffen, deren Wirksamkeit noch längst nicht erwiesen ist. Marc Hasse geht in seinem Beitrag an einem Beispiel aus der Alzheimer-Forschung diesem Problem nach und fragt, wo die Grenze zwischen wissenschaftlicher Redlichkeit und Zuspitzung in der Außendarstellung verläuft.

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Lernspiel zum Thema Demenz

„Was hat Oma?“ ist eine interaktive Lernumgebung, die das Krankheitsbild Demenz kindergerecht und auf spielerische Art und Weise erklärt. Das Spiel gibt praktische Tipps für den Umgang mit an Demenz erkrankten Großeltern und macht die Welt älterer Menschen erleb- und nachvollziehbar.

Entwickelt wurde das Spiel von der Arbeitsgruppe „Architektur im demografischen Wandel“ der Technischen Universität Dresden. „Was hat Oma“ ist Gewinner beim Hochschulwettbewerb „Den demografischen Wandel gestalten – aber wie? Nachwuchswissenschaftler kommunizieren ihre Arbeit“ im Wissenschaftsjahr 2013 – Die demografische Chance.

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Als ob ein Keim im Gehirn wütet

Stuttgarter Zeitung, 26. November 2013

Wie entsteht Alzheimer? Die Forschung ist immer noch auf der Suche nach der Antwort auf diese Frage. Man weiß um die Bedeutung von Placques, also klumpigen Ablagerungen im Gehirn. Doch die genauen Zusammenhänge liegen noch im Dunkeln. Zellbiologe Mathias Jucker vom Hertie-Institut für klinische Hirnforschung der Universität Tübingen hat eine Parallele zwischen Alzheimer und der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit entdeckt: In beiden Fällen spielen offensichtlich falsch gefaltete Proteine eine wichtige Rolle. Tanja Volz stellt seine Forschungsarbeit vor.

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„Der Peak wird in rund 30 Jahren erreicht“

taz, 1. November 2013

Kollegiaten berichten: Die Zahl der Demenzkranken in Deutschland, aktuell bei 1,2 Millionen, wird sich bis zum Jahr 2050 verdoppeln. Im Interview mit Heike Haarhoff, einer der Kollegiatinnen der „Tauchgänge in die Wissenschaft“, erklärt Gabriele Doblhammer-Reiter, wie auf diese Entwicklung reagiert werden sollte. Die Direktorin des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demographischen Wandels fordert mehr Augenmerk auf Prävention und eine Stärkung der Pflegeberufe.

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Ursachen und mögliche Heilmittel bei Demenz

Bonner General- Anzeiger, 11. Juni 2013

Längst ist Demenz eine Volkskrankheit: 1,4 Millionen Patienten gibt es bereits. In Zukunft wird die Zahl der Betroffenen noch steigen. Johanna Heinz spricht im Interview mit Prof. Dr. Michael Heneka vom Universitätsklinikum Bonn über die Ursachen und Symptome von Demenz und die Frage, ob Ärzte überhaupt Hoffnung haben, die Krankheit eines Tages besiegen zu können.

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Alzheimer kann man vorbeugen

Freizeitwoche, 8. Mai 2013

Kollegiaten berichten: Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz. Petra Schrand, eine der Kollegiatinnen der „Tauchgänge in die Wissenschaft“, erklärt in ihrem Beitrag die Ursachen und Folgen der Krankheit. Sie erklärt zudem, mit welchen Maßnahmen man vorbeugen kann.
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Defekte Gene – Was will man wissen?

WDR5, 27. Januar 2013

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Kollegiaten berichten: Schlummert in meinen Genen eine Erbkrankheit? Die Mutation, die Chorea Huntington auslöst? Ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs oder Alzheimer? Ein Test kann mittlerweile in vielen Fällen die Antwort auf diese Frage geben. Der Beitrag von Christine Werner zeigt auf, welche Tests wirklich sinnvoll sind und welche Handlungsempfehlungen man aus den Ergebnissen ableiten kann. Sie weist auch darauf hin, wie schwierig es ist, mit dem Wissen um die Veranlagung für eine Erbkrankheit umzugehen.

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Surfen im Internet beugt Alzheimer vor

Die Welt, 3. Januar 2013

Geistig aktiv zu sein ist eine der besten Vorsorgemaßnahmen gegen Alzheimer. Jetzt haben die beiden Hirnforscher Hans-Peter Thier und Michael Madeja herausgefunden, dass dazu auch das Surfen im Internet gehören kann. Im Interview mit Norbert Lossau erklären sie, wie digitale Medien bei der Behandlung von Demenz eingesetzt werden können, welche Möglichkeiten die Kartierung des Gehirns mittels Magnetresonanztomografie für die Wissenschaft bietet – und wo die Grenzen der Hirnforschung liegen.

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Bauen gegen das Vergessen für Demenz-Patienten

Mannheimer Morgen, 12. Dezember 2012

Immer mehr Demenz-Kranke wird es in Zukunft in Deutschland geben. Die meisten von ihnen wollen so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben. Architektin Gesine Marquardt von der TU Dresden weist darauf hin, welche Anforderungen das mit sich bringt und wie viel mehr altersgerechtes Bauen kosten würde. Die meisten Wohnungen und Häuser seien nicht an die Bedürfnisse von Demenz-Patienten angepasst. Wer als junger Mensch baut oder renoviert, habe zu selten im Blick, was er im Alter für eine Wohnung braucht.

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Antikörper gegen Alzheimer

Süddeutsche Zeitung, 26. November 2012

Neuer Ansatz im Kampf gegen Alzheimer: Johannes vom Berg von der Universität Zürich und Stefan Prokop von der Berliner Charité setzen in einer gerade vorgestellten Studie auf Antikörper. Mit diesen könnte ein bestimmter Baustein blockiert werden, der an der Bildung von Ablagerungen beteiligt ist, die wahrscheinlich im Zusammenhang mit den Symptomen von Alzheimer stehen. Bei Versuchen mit Mäusen erweis sich der Ansatz als vielversprechend – ob er sich auf den Menschen übertragen lässt, muss nun mit weiteren Studien geklärt werden.

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