Weitergeben – Weiterleben

WDR 4, 24. Mai 2014

Kollegiaten berichten: Ein hohes Alter steht längst nicht nur für womöglich eingeschränkte Gesundheit. Es steht auch für einen großen Schatz aus Erfahrungen,  Fertigkeiten und Kenntnisse. Nurit Seewi, eine der Kollegiatinnen der „Tauchgänge in die Wissenschaft“, stellt in ihrem Beitrag vor, wie ältere Menschen dieses Wissen an die jüngere Generation weitergeben und welche neuen Formen des sozialen Miteinanders sich dabei entwickelt haben.

Hintergründe zum Beitrag.

Die Schatzkästchen der alten Alten

WDR 2, 20. März 2014

Kollegiaten berichten: Ungefähr 17.000 Menschen in Deutschland sind 100 Jahre oder älter, und die Zahl wächst. Wie geht es ihnen? Wie fühlen sie sich akzeptiert? Was können und wollen sie der Gesellschaft gerne geben? Wissenschaftler der Universität Heidelberg haben Hochbetagte befragt, um die Antworten darauf zu finden. Nurit Seewi, eine der Kollegiatinnen der „Tauchgänge in die Wissenschaft“, stellt die Ergebnisse vor und zeigt: Die Hochbetagten wollen nicht über ihre Gebrechlichkeit definiert werden.

Hintergründe zur Studie.

Hilfsbedürftig, aber nicht hoffnungslos

Tagesspiegel, 21. Januar 2014

100.000 Altenheimbewohner in Deutschland sind an einer Depression erkrankt, schätzen Experten. Häufig wird die Krankheit nicht erkannt, praktisch immer fehlt eine passende Behandlung. Die Folgen reichen von einer Verschlechterung der körperlichen Gesundheit bis hin zum Suizid. Jana Hauschild stellt in ihrem Beitrag ein Projekt vor, dass diese Situation verbessern will. Das Ergebnis: Viele Heimbewohner, die an Depressionen leiden, sind geistig fit genug, um von einer Psychotherapie profitieren zu können. Die Therapie sei deshalb ein wichtiges Element, um das Leben in Pflegeeinrichtungen lebenswerter zu gestalten.

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Deutschland altert trotz Zuwanderung rapide

Die Welt, 9. Januar 2014

Die Bevölkerung Deutschlands ist im Jahr 2013 von 80,5 auf 80,8 Millionen Menschen gewachsen, teilte das Statistische Bundesamt mit. Matthias Kamann untersucht die Zahlen in seinem Beitrag mit Blick auf den demografischen Wandel und stellt fest: Die Alterung schreitet rapide voran. Die Zahl der Geburten ist zwar leicht gestiegen, wird aber weiterhin von der Zahl der Todesfälle übertroffen. So sorgt ausschließlich die Zuwanderung für das Bevölkerungswachstum. Eine Trendwende in der langfristigen demografischen Entwicklung kann er nicht erkennen.

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Das richtige Umfeld für Wohnen im Alter

NDR Info, 20. Dezember 2013


Kollegiaten berichten: Ganz einfache Mittel können helfen, Demenz-Patienten eine bessere Orientierung in ihrem Wohnumfeld zu geben. Andreas Sperling, einer der Kollegiaten der „Tauchgänge in die Wissenschaft“, zeigt in seinem Beitrag, welche Erkenntnisse die Forschung dazu bereits gewonnen hat und wie sie beispielsweise in Pflegeheimen genutzt werden können.

Die ganze Sendung zum Thema Altersforschung und demografischer Wandel gibt es hier.

Wie sich das Altern verändert

NDR Info, 20. Dezember 2013

Kollegiaten berichten: Wissen wir, was Altern bedeutet? Wie verändern sich unsere Begriffe vom Alter? Welche Chance haben wir, um gesund zu altern? Wie sind wir auf die Folgen des demografischen Wandels vorbereitet? Diese Fragen bespricht Andreas Sperling, einer der Kollegiaten der „Tauchgänge in die Wissenschaft“, im Interview mit Prof. Dr. Gabriele Doblhammer-Reiter vom Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels.

Die ganze Sendung zum Thema Altersforschung und demografischer Wandel gibt es hier.

Das unaufhaltsame Vergessen

Berliner Zeitung, 11. Dezember 2013

Mehr Zusammenarbeit, mehr Forschung: Mit dieser Strategie wollen die G8-Staaten der steigenden Belastungen durch Demenzerkrankungen begegnen. Experten erwarten, dass die Zahl der Betroffenen weltweit von heute 44 Millionen auf 76 Millionen im Jahr 2030 und auf 135 Millionen im Jahr 2050 ansteigt. Anne Brüning stellt in ihrem Beitrag vor, welche Probleme das mit sich bringt und welche Maßnahmen die G8-Nationen auf ihrem Demenzgipfel angeregt haben, um darauf zu reagieren.

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„Der Peak wird in rund 30 Jahren erreicht“

taz, 1. November 2013

Kollegiaten berichten: Die Zahl der Demenzkranken in Deutschland, aktuell bei 1,2 Millionen, wird sich bis zum Jahr 2050 verdoppeln. Im Interview mit Heike Haarhoff, einer der Kollegiatinnen der „Tauchgänge in die Wissenschaft“, erklärt Gabriele Doblhammer-Reiter, wie auf diese Entwicklung reagiert werden sollte. Die Direktorin des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demographischen Wandels fordert mehr Augenmerk auf Prävention und eine Stärkung der Pflegeberufe.

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Lebenserwartung steigt bei Reichen am stärksten

Die Welt, 10. Oktober 2013

Wer reich ist, lebt länger. Dieses Phänomen ist schon länger bekannt. Forscher vom Rostocker Max-Planck-Institut für demografische Forschung und dem Zentrum für Bevölkerungsforschung an der Universität Groningen haben nun untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen der Höhe der Rente und der Lebenserwartung gibt. Auch ihre Studie bestätigt, dass ein höheres Einkommen im Durchschnitt zu einem längeren Leben verhilft. Der Effekt hat sich in den vergangenen Jahren sogar verstärkt: Der Unterschied zwischen Arm und Reich wird größer. Matthias Kamann stellt die Studie vor.

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Prof. Annette Becker

Was erwarten Ärzte vom Gesundheitssystem?

Annette Becker Foto: Portraitstudio Kircher & Team

Annette Becker Foto: Portraitstudio Kircher & Team

Die Zahl der Patienten steigt, das Alter der Patienten steigt, die Mittel im Gesundheitssystem sind allerdings begrenzt. Wie gehen Ärzte mit dieser Entwicklung um? Welche Erwartungen haben sie angesichts des demografischen Wandels an das Gesundheitssystem und vor welche Herausforderungen stellt sie die wachsende Zahl älterer Patienten? Annette Becker beleuchtet diese Fragen in einer Diskussionsrunde mit anderen Experten.
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