Dr. Hans-Jörg Ehni

Wie gehen wir mit Alte(r)n um?

Hans-Jörg Ehni Foto: privat

Technik kann alten Menschen helfen, ihr Leben besser und eigenständiger zu gestalten. Doch ist das wirklich das richtige Rezept für die Zukunft? Oder brauchen alte Menschen eher persönliche Zuwendung und Fürsorge? Diese Fragen diskutiert Hans-Jörg Ehni.
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Welches Kind darf leben?

SWR2, 19. Juni 2013

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Kollegiaten berichten: Schwangere Frauen geben eine Blutprobe ab, per Gentest kann dann ermittelt werden, ob das ungeborene Kind Gendefekte wie beispielsweise Trisomie 21 aufweist. Erste Produkte dieser Art sind bereits auf dem Markt, die Entwicklung wird weitergehen und es künftig möglich machen, die Veranlagung für viele Erbkrankheiten sehr früh zu erkennen – ohne einen Eingriff. Christine Werner, eine der Kollegiatinnen der „Tauchgänge in die Wissenschaft“, stellt in ihrem Beitrag die Frage: Wie gehen werdende Eltern mit dieser Information um? Wie entscheide ich mich, wenn ich weiß, dass das Baby mit hoher Wahrscheinlichkeit an einer schweren Krankheit leiden wird? Und wie wirken sich die neuen Möglichkeiten auf den Umgang unserer Gesellschaft mit Kranken und Behinderten aus?

Das Manuskript zur Sendung.

Forscher stellen Kodex für Erbgut-Analyse vor

Zeit online, 12. Juni 2013

Die Entschlüsselung des Erbguts kann Erkenntnisse über tausend verschiedene Krankheiten liefern. Welche Ergebnisse möchte man als Patient wirklich wissen? Was soll mit Informationen geschehen, nach denen gar nicht gesucht wurde, die aber relevant für die Gesundheit sind? Zwölf Wissenschaftler verschiedener Disziplinen, darunter Prof. Dr. Klaus Tanner, der auch dem Beirat der „Tauchgänge in die Wissenschaft“ angehört, haben in einem gemeinsamen Projekt am Marsilius-Kolleg der Universität Heidelberg nun konkrete Vorschläge für den Umgang mit diesen Fragen entwickelt. Die „Eckpunkte für eine Heidelberger Praxis der Ganzgenomsequenzierung“ sehen unter anderem klare Regelungen zum Datenschutz und zur genetischen Beratung von Patienten vor einer Genomanalyse vor.

Hier geht es zum Beitrag.

Weitere Hintergründe zur Heidelberger Stellungnahme.

Gendiagnostik – Chancen und Grenzen

HR Info, 4. Juni 2013
Teil 1:

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Teil 2:

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Kollegiaten berichten: Was kann Gendiagnostik leisten? Wo wird sie angewendet und wo stößt sie an ihre Grenzen? Viola Seiffe, eine der Kollegiatinnen der „Tauchgänge in die Wissenschaft“, geht in ihrem Beitrag diesen Fragen nach. Sie erklärt, warum Gendiagnostik potenziell viele Menschen betrifft, beispielsweise in der Pränatal- oder Krebsmedizin oder beim Test, ob sie auf bestimmte Medikamente ansprechen werden oder nicht. Sie macht auch deutlich, wie schwierig der Umgang mit den Befunden ist, wenn Risiken erkannt wurden – und wie wichtig eine eingehende Beratung schon vor einem Gentest ist.

Hintergründe zur Sendung.

Was den Menschen ausmacht

Süddeutsche Zeitung, 30. Mai 2013

Schicksal und Freiheit – das sind die beiden Pole bei der Diskussion über die Bedeutung der Gene für unser Leben. Christiane Woopen, Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, geht in ihrem Gastbeitrag darauf ein, wie schwierig es ist, aus den Erkenntnissen der Gendiagnostik persönliche Entscheidungen abzuleiten. Und sie betont: Die Geschichte unseres Lebens schreiben wir selbst, nicht unsere Gene.

Hier geht es zum Beitrag.

Umstrittene Medikamenten-Tests

Bayern 2, 24. Mai 2013

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Kollegiaten berichten: Bevor neue Medikamente auf den Markt kommen, müssen sie getestet werden. Das soll einerseits schnell gehen, damit Patienten zügig geholfen werden kann. Andererseits ist die Sicherheit wichtig, damit eventuelle Nebenwirkungen erkannt und die Probanden keinen unnötigen Risiken ausgesetzt werden. Die EU plant eine Neuregelung der Tests. Birgit Magiera-Fermum, eine der Kollegiatinnen der „Tauchgänge in die Wissenschaft“, stellt in ihrem Beitrag vor, wie Experten die Pläne beurteilen.

Hintergründe zur Sendung.

Was tun, wenn die Diagnose da ist?

taz, 2. Mai 2013

Kollegiaten berichten: Patienten und Ärzte müssen besser auf die Möglichkeiten der Gendiagnostik vorbereitet werden, fordert der Deutsche Ethikrat in seiner aktuellen Stellungnahme. Heike Haarhoff, eine der Kollegiatinnen der „Tauchgänge in die Wissenschaft“, zeichnet in ihrem Beitrag nach, wie sich die Gentests entwickelt haben und was sie mittlerweile bieten. Sie stellt auch die Empfehlungen des Ethikrats vor und geht vor allem der Frage nach, wie das Recht auf informationelle Selbstbestimmung auf die Ergebnisse eines Gentests anwendbar ist.

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Der Blick ins Erbgut

Frankfurter Rundschau, 30. April 2013

Genetische Diagnostik ist ein Wachstumsmarkt. Mehr Aufklärung und Beratung von Patienten fordert nun der Deutsche Ethikrat in einer Stellungnahme, ebenso wie eine bessere Aus- und Weiterbildung von Ärzten. Lilo Berg stellt die Empfehlungen des Ethikrats und die Reaktion der Bundesregierung darauf vor. Sie erklärt zudem, wie Gentests funktionieren und welche Möglichkeiten sie bieten.

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Ethikrat fordert mehr Patientenschutz

Spiegel Online, 30. April 2013

Gentests sind auf dem Vormarsch. Der Deutsche Ethikrat sieht Handlungsbedarf und hat deshalb eine Stellungnahme zur Zukunft der genetischen Diagnostik erarbeitet. Darin wird vor allem eine Stärkung der Patientenrechte gefordert, auch einige Gesetzesänderungen regt der Ethikrat an. Über den Umgang mit neuen Methoden der Pränataldiagnostik waren sich die Mitglieder des Ethikrats allerdings nicht einig. Nicola Kuhrt gibt in ihrem Beitrag einen Überblick über die Empfehlungen.

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Hier gibt es die komplette Stellungnahme des Ethikrats.

Der Traum vom ewigen Leben

Deutschlandfunk, 19. April 2013

Die Biogerontologie verspricht ein gesundes Leben bis ins hohe Alter. Eine Lebenserwartung von 120 oder gar 150 Jahren, ein Leben ohne Krebs und Demenz – das klingt verlockend. Was bedeutet es aber für unser Leben und unser Zusammenleben, wenn diese Verheißungen einst Wirklichkeit werden sollten? Judith Grümmer und Michael Roehl diskutieren diese Frage in ihrer Sendung mit Hörern und Experten.

Hintergründe zum Beitrag.

Hintergründe zum Projekt “Diskurs: Biogerontologie”.