„Babys entwirft man nicht“

taz, 1. März 2014

Kollegiaten berichten: So viel wie nie zuvor können Eltern mittlerweile durch Gentests über ihre ungeborenen Kinder erfahren. So lässt sich beispielsweise im Blut der Schwangeren erkennen, ob das Ungeborene die Anlagen für bestimmte Erbkrankheiten trägt. Was ist sonst bereits möglich? Was ist sinnvoll? Was ist bedenklich? Heike Haarhoff, eine der Kollegiatinnen der „Tauchgänge in die Wissenschaft“, befragt Christiane Woopen, die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, zu dieser Problematik.

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Mein Erbgut und ich

Tagesspiegel, 7. Dezember 2013

Der Blick in die eigenen Erbanlagen soll helfen, um Risiken zu erkennen und gesunder leben zu können. Von diesem Prinzip leben Unternehmen wie 23andMe, die persönliche Gentests im Internet verkaufen. Kai Kupferschmidt geht in seinem Beitrag der Frage nach, was solche Tests wirklich leisten, was sie vielleicht in Zukunft bieten können – und ob sie womöglich mehr schaden als nutzen.

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Erbe gut, alles gut?

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. November 2013

Zum Preis von 99 Dollar bietet das US-Unternehmen 23&Me die Analyse des persönlichen Genoms an, inklusive Aussagen zu besonderen Krankheitsrisiken. Die Gesundheitsbehörde FDA zweifelt an der Korrektheit der Ergebnisse der Erbgutanalyse und hat die Firma aufgefordert, das Angebot zu stoppen. Eine gute Entscheidung, meint Melanie Mühl in ihrem Beitrag.

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Sie haben ein erhöhtes Risiko für Prostata-Krebs

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. November 2013

Für 99 Dollar das persönliche Genom entschlüsseln und daraus Rückschlüsse für die eigene Gesundheit ziehen – dieses Modell bietet 23andMe seinen Kunden in den USA an. Das Unternehmen hat damit eine der größten Gen-Datenbanken der Welt aufgebaut. Richard Gutjahr spricht im Interview mit 23andMe-Sprecherin Catherine Afarian über die Arbeitsweisen des Unternehmens, den Datenschutz und über die Erfahrungen mit der Analyse seines eigenen Erbguts.

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Genforschung – Wie weit sind wir?

MDR Info, 12. September 2013

Kollegiaten berichten: Das Genom ist der Bauplan des Menschen. Noch haben wir aber nicht verstanden, wie dieser Bauplan funktioniert und wie die einzelnen Teile zusammenspielen, erklärt Karsten Möbius, einer der Kollegiaten der „Tauchgänge in die Wissenschaft“, in seinem Beitrag. Er stellt vor, wie Wissenschaftler an der Medizinischen Hochschule Hannover arbeiten, um die Funktionsweise von Genen besser zu verstehen und wie sie Viren einsetzen, um defektes Erbgut zu reparieren. Sein Fazit: Das Handwerkszeug der Forscher wird immer besser, aber ein Allheilmittel wird die Gentherapie nicht werden.

Wenn Brustkrebs in der Familie liegt

Freizeitwoche, 31.Juli 2013

Kollegiaten berichten: Pro Jahr erhalten 72.000 Frauen die Diagnose Brustkrebs. Das Risiko, zu erkranken, beträgt etwa zehn Prozent. Doch bei Frauen, die bestimmte Genveränderungen geerbt haben, ist die Gefahr deutlich größer. Petra Schrand, eine der Kollegiatinnen der „Tauchgänge in die Wissenschaft“, stellt vor, auf welche Alarmsignale Frauen achten sollten.
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Manche Krankheiten sind schon in den Genen angelegt

Freizeitwoche, 26. Juni 2013

Kollegiaten berichten: Diabetes, Alzheimer, Darmkrebs – in einigen Fällen sind diese Krankheiten erblich. Mit einem Gentest kann man herausfinden, ob man möglicherweise betroffen ist. Petra Schrand, eine der Kollegiatinnen der „Tauchgänge in die Wissenschaft“, stellt in ihrem Beitrag dar, wann ein solcher Test sinnvoll sein kann und wie er konkret abläuft.
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„Fachhumangenetiker wären eine Option“

Deutsches Ärzteblatt, 18. Juni 2013

Immer mehr Patienten werden mit den Möglichkeiten von genetischer Diagnostik konfrontiert. Eine eingehende Beratung ist wichtig, um über mögliche Ergebnisse und Handlungsoptionen Bescheid zu wissen. Doch es fehlt an Personal, das diese qualifizierte Beratung leisten kann. Der Humangenetiker Peter Propping diskutiert im Interview mit Eva Richter-Kuhlmann über die Frage, ob Ärzte, Humangenetiker oder speziell ausgebildete „Genetische Berater“ diese Lücke am besten schließen können.

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Forscher stellen Kodex für Erbgut-Analyse vor

Zeit online, 12. Juni 2013

Die Entschlüsselung des Erbguts kann Erkenntnisse über tausend verschiedene Krankheiten liefern. Welche Ergebnisse möchte man als Patient wirklich wissen? Was soll mit Informationen geschehen, nach denen gar nicht gesucht wurde, die aber relevant für die Gesundheit sind? Zwölf Wissenschaftler verschiedener Disziplinen, darunter Prof. Dr. Klaus Tanner, der auch dem Beirat der „Tauchgänge in die Wissenschaft“ angehört, haben in einem gemeinsamen Projekt am Marsilius-Kolleg der Universität Heidelberg nun konkrete Vorschläge für den Umgang mit diesen Fragen entwickelt. Die „Eckpunkte für eine Heidelberger Praxis der Ganzgenomsequenzierung“ sehen unter anderem klare Regelungen zum Datenschutz und zur genetischen Beratung von Patienten vor einer Genomanalyse vor.

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Weitere Hintergründe zur Heidelberger Stellungnahme.

Gendiagnostik – Chancen und Grenzen

HR Info, 4. Juni 2013
Teil 1:

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Kollegiaten berichten: Was kann Gendiagnostik leisten? Wo wird sie angewendet und wo stößt sie an ihre Grenzen? Viola Seiffe, eine der Kollegiatinnen der „Tauchgänge in die Wissenschaft“, geht in ihrem Beitrag diesen Fragen nach. Sie erklärt, warum Gendiagnostik potenziell viele Menschen betrifft, beispielsweise in der Pränatal- oder Krebsmedizin oder beim Test, ob sie auf bestimmte Medikamente ansprechen werden oder nicht. Sie macht auch deutlich, wie schwierig der Umgang mit den Befunden ist, wenn Risiken erkannt wurden – und wie wichtig eine eingehende Beratung schon vor einem Gentest ist.

Hintergründe zur Sendung.